Kräuterkränze

Selber-Binden macht Freude

Kräuter zu verarbeiten ist ein sinnliches Erlebnis.

Gleichzeitig verbinden sich haptische Eindrücke mit einer regelrechten Duftexplosionen. Ganz zu schweigen von den Eindrücken für die Augen.

 

Kräuterduft

 

Unabhängig von der Form, die sich aus dem Kräuterberg entwickelt, versammeln sich die verschiedensten Grün- und Grautöne auf dem Tisch und anschließend in einem Arrangement.

 

Überhaupt ist das natürliche Grün mit den meisten Farbnuancen ausgestattet.

Keine andere Farbe hat diese Auswahl. Daher hat der Farbkreis von Johannes Wolfgang von Goethe die Farbe Grün als 4.Grundfarbe vorgesehen.

Üblicherweise wird nur mit den 3 Grundfarben gelb, rot, blau gearbeitet. Dieses Farbschemata hat Johannes Itten ausgearbeitet.

 

Doch zurück zu den Kräutern.

Neben den sinnlichen Eindrücken sind sie heilsam und gesund.

Sie weisen einen hohen Anteil an Vitaminen und Spurenelementen auf. Oftmals haben sie antibakterielle Eigenschaften, sind blutstillend, Blutdruck ausgleichend, wärmend oder kühlend und lindern Blähungen. Selbstverständlich ist die Reihe der Wirkweisen hiermit nur angedeutet und keineswegs ausgeschöpft.

 

Pauschal gesagt sind Kräuter eine unersetzliche Hausapotheke und was spricht gegen eine ungewöhnliche Form der Aufbewahrung?  Rundgebunden und anmutig aussehend?

 

üppiger Kräuterkranz

 

Wegen den Heilkünsten wurden Kräuter zu allen Zeiten gesammelt, getrocknet, zur Tinktur oder Salbe verarbeitet.

In christlichen Regionen wurden Kräuter in den „Herrgottswinkel“ gehängt oder zum Buschen gebunden, den man an Maria Himmelfahrt in der Kirche weihen ließ.

 

Sollen sie zu schmückenden Kränzen werden, empfiehlt es sich die Kräuter maximal ¾ getrocknet zu verarbeiten. Sie dürfen nicht völlig ausgetrocknet sein, da sie sonst bei der Verarbeitung brechen.

Zumindest sollten völlig Durchgetrocknete vor ihrer Verarbeitung mit einer Wasserspritze befeuchtet oder in feuchtes Papier eingepackt werden und dort eine Weile durchziehen.

 

Kräuterkranz mit Herz

 

Persönlich würde ich immer mit frischen Kräutern arbeiten. Farben und Duft sind während der Verarbeitung unvergleichlich viel praller.

Während der  Elobana- Kräuterseminare kommen die Teilnehmer*Innen stets in den Genuss der ganzen Duftfülle.

Falls du mehr über die Seminare erfahren möchtest, kannst du dich hier informieren.

Mehr Info über meine Blumen- und Naturseminare.

 

Kräuter

 

 

Beim Verarbeiten von frischen Kräutern, muss während der Trocknung ein gewisser Schwund bedacht werden. Daher sollten Objekte dicht belegt gebunden werden.

Hervorragend eignet sich das Trocknen von Kräuter-Kränzen im Liegen.

Ein schnelles Trocknen ist von Vorteil, weil die Kräuterfarben kräftiger bleiben und hängendes Welken der Kräuter verhindert wird.

 

Kräuterschnur

 

Der Herbst ist die optimale Zeit, um Kräuter für die Floristik zu ernten.

Die Pflanzen sind üppig gewachsen und ausgereift. Sie enthalten weniger Wasser als junge im Frühjahr. Somit gibt es weniger Trocknungsschwund und mehr Stabilität.

Kräuter-Kränze lassen sich klassisch binden oder mit schneller Wickeltechnik verarbeiten.

 

 

Wandgehänge

 

 

Bei Frühjahrskräutern empfehle ich auf jeden Fall die Wickeltechnik, da die Kräuter stabiler bleiben, wenn sie auf einer Grundlage aufgelegt und draufgebunden werden.

 

Wer die ausgetüftelte Bindetechnik oder das Wickeln lernen möchte, ist bei einem Seminar in meiner Werkstatt  https://elobana.de/seminare/blumenseminare/ richtig oder bindet und wickelt zuhause mit dem Onlineseminar „1×1 Floristik -Querbeet für Blumenfans“ https://elobana.de/online-kurse/onlinekurs-1×1-floristik-querbeet-fuer-blumenfans/

 

 

   

 

 

Kräuterkorb

 

Auf diesem Foto sind mehrere
Kranzringe aufeinandergestapelt

und miteinander vernäht, damit ein stabiler und duftender Korb entsteht.

 

Im letzten Bild wurden Füllhörner statt

Kränzen mit der Wickeltechnik gearbeitet.

 

Kräutertüte

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